Auffrischung der Formaldienst-Ausbildung durchgeführt

Am Donnerstag, dem 17. September 2026, hat unsere Reservistenkameradschaft von 17:30 bis 20 Uhr intern eine Ausbildung Formaldienst angeboten, nachdem der Wunsch nach einer Auffrischung schon öfter mal aufgekommen war.

Auffrischung der Grundlagen

Formaldienst gehört zum Handwerkszeug jedes Soldaten – doch bei vielen Reservisten liegt die letzte Übung einige Jahre zurück. Umso wichtiger war die gemeinsame Auffrischung. Auf dem Programm standen die Grundstellung, das Grüßen, das Antreten und das Marschieren in der Gruppe. Schritt für Schritt wurden die Abläufe wiederholt und geübt, bis sie wieder saßen.

Ebenfalls ging es bei der Ausbildung um den Volkstrauertag: Der Ablauf der diesjährigen Gedenkveranstaltung wurde im Detail durchgesprochen. Denn gerade bei einem Anlass wie dem Volkstrauertag, bei dem wir als Reservisten öffentlich an alle Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft erinnern, sind ein geschlossener Auftritt und ein sicherer Ablauf Ausdruck von Respekt.

Dank an Ausbilder und Gastgeber

Leitung und Ausbildung lagen bei unserem Kamerad Stabsarzt d.R. Rouwen Kreher, der die Übung mit Sachverstand und der nötigen Portion Geduld vorbereitet und durchgeführt hat – herzlichen Dank dafür.

Unser Dank gilt außerdem der Freiwilligen Feuerwehr Dieburg, die uns ihr Gelände für die Ausbildung zur Verfügung gestellt hat. Diese Unterstützung ist nicht selbstverständlich und ein schönes Zeichen der Verbundenheit zwischen den Blaulicht- und Reservistenfamilien vor Ort.

Ausblick: Volkstrauertag am 15. November

Mit dieser Vorbereitung im Rücken freuen wir uns auf den Volkstrauertag 2026 in Dieburg. Kameradinnen und Kameraden, die am Gedenken teilnehmen möchten, melden sich bitte bei unserem Schriftführer.

Neugierig geworden?

Du bist Reservist, hast als ehemaliger Wehrdienstleistender, Zeit- oder Berufssoldat der Bundeswehr gedient oder interessierst dich für die Arbeit der Reserve und die Kameradschaft? Dann schau gerne bei einer unserer nächsten Veranstaltungen vorbei – wir freuen uns auf dich! Mehr Infos findest du unter Mitglied werden.


Text: FT. Bilder: MS.

Interne RAG-Meisterschaft 2026

Am 12. September 2026 hat unsere Reservistenarbeitsgemeinschaft (RAG) Schießsport Dieburger Land ihre interne Meisterschaft ausgetragen. Zwölf Schützen gingen auf der Anlage des SV Tell 1926 e.V. in Groß-Zimmern an den Start – und lieferten sich in zwei Disziplinen einen spannenden Wettkampf, an dessen Ende Peter Steiger als diesjähriger RAG-Meister feststand.

Zwei Disziplinen: Dienstpistole und Zielfernrohrgewehr

Geschossen wurde in zwei angepassten Disziplinen aus der Sportordnung des VdRBw e.V.: P-D 1 (abgewandelt) mit der halbautomatischen Dienstpistole und G-HZF 1 (abgewandelt) mit dem halbautomatischen Zielfernrohrgewehr. Beide Ergebnisse flossen in die Gesamtwertung ein. Zum Auftakt stand wie gewohnt die Sicherheitsunterweisung auf dem Programm.

Die Ergebnisse

In der Gesamtwertung setzte sich Peter Steiger mit 173 Ringen an die Spitze und sicherte sich damit den Titel des internen RAG-Meisters 2026. Knapp dahinter folgte Florian Tauber mit 170 Ringen auf dem zweiten Platz, Harald Trettow komplettierte mit 150 Ringen das Podium.

Auch in den Einzeldisziplinen gab es starke Leistungen: Bei den Langwaffen erzielte Tim Patiga mit 97 Ringen das beste Ergebnis des Tages, vor Peter Steiger (92) und Harald Trettow (91). Bei den Kurzwaffen lag Peter Steiger mit 81 Ringen vorn, gefolgt von Florian Tauber (80) und Selcuk Beyler (67).

PlatzNameRinge (gesamt)
1Peter Steiger173
2Florian Tauber170
3Harald Trettow150
4Michael Spanheimer141
5Selcuk Beyler139
6Tim Patiga129
7Axel Effenberger126
8Peter Lang103
9Martin Müller98
10Werner Conze91
11Harald Helfmann75
12Helmut Rose72

Tolle Stimmung im Schützenhaus

Neben dem sportlichen Teil kam auch die Kameradschaft nicht zu kurz. Ein paar Kameraden waren zusätzlich als Zuschauer vorbeigekommen und nutzten die Gelegenheit für gute Gespräche im Gastraum des Schützenhauses. Die Stimmung war – wie bei unseren Schießveranstaltungen üblich – ausgezeichnet, und am Ende waren sich alle einig: eine rundum gelungene Veranstaltung.

Dank an den SV Tell 1926 und alle Helfer

Unser besonderer Dank gilt dem SV Tell 1926 e.V. Groß-Zimmern, der uns seine Schießanlage für unsere interne Meisterschaft zur Verfügung gestellt und uns während der Veranstaltung mit Getränken bewirtet hat. Ohne diese Gastfreundschaft wäre unser Schießsport in dieser Form nicht möglich.

Ein großer Dank geht an den Vorsitzenden unserer RAG Schießsport, Michael Spanheimer, für die Organisation und Leitung der Meisterschaft, sowie an alle Organisationshelfer, Standaufsichten und Teilnehmer, die zum reibungslosen Ablauf beigetragen haben.

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Du bist Reservist, hast als ehemaliger Wehrdienstleistender, Zeit- oder Berufssoldat der Bundeswehr gedient oder interessierst dich für die Arbeit der Reserve und die Kameradschaft? Dann schau gerne bei einem unserer nächsten Schießen oder einer anderen Veranstaltung vorbei – wir freuen uns auf dich! Mehr Infos findest du unter Mitglied werden.


Text: FT. Bilder: MS.

Sommergrillfest 2026: Kameradschaft, Freunde und Familie zusammenbringen

Am 22. August 2026 hat unsere Reservistenkameradschaft Dieburger Land ihr Sommergrillfest auf dem Gelände des Kleingärtnervereins am Oberwald in Eppertshausen durchgeführt. Von 13 bis 21 Uhr – und für den harten Kern deutlich darüber hinaus – kamen Kameradinnen und Kameraden, Fördermitglieder, Ehepartner und Kinder zu einem entspannten Nachmittag und Abend zusammen, der trotz durchwachsenen Wetters rundum gelungen war.

Grillen bei jeder Wetterlage

Ganz sommerlich zeigte sich der Tag nicht: Es war etwas kühler, und zwischendurch ging ein kurzer, leichter Regenschauer nieder. Der Stimmung tat das keinen Abbruch – Reservisten können schließlich mit allen Lagen umgehen und so wurde die Grillstation kurzerhand mit einer Plane geschützt. Unter der großen überdachten Fläche des Vereinsgeländes blieb ohnehin alles trocken.

Kaffee, Kuchen, Salate – und ein Grillmeister mit Übersicht

Los ging es am frühen Nachmittag mit Kaffee und Kuchen, bevor am Nachmittag der Grill angeheizt wurde. Zahlreiche leckere Kuchen und Salate wurden von den Mitgliedern mitgebracht – an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an die fleißigen Köche und Bäcker zu Hause. Am Schwenkgrill hatte unser Grillmeister, Kamerad Stabsarzt d.R. Rouwen Kreher, alles perfekt im Griff und hat uns alle satt bekommen.

Besonders schön war die familiäre Atmosphäre: Da auch zahlreiche Ehepartner dabei waren, ergab sich die Gelegenheit, einmal in erweiterter Runde ins Gespräch zu kommen – nicht nur über Bundeswehr, Reserve und sicherheitspolitische Themen, sondern über vieles mehr. Die Kinder trugen derweil eine eigene Kicker-Meisterschaft aus und wurden am Ende nur knapp von unserem dritten Vorsitzenden Kamerad Michael Spanheimer geschlagen.

Biwak zum Abschluss

Zu späterer Stunde wurde noch der ein oder andere Magenbitter verkostet, und der harte Kern übernachtete im Biwak auf dem Gelände – ganz im Sinne gelebter Kameradschaft.

Dank

Ein großer Dank gilt dem Kleingärtnerverein am Oberwald in Eppertshausen, der uns seine schöne Vereinsanlage für das Grillfest zur Verfügung gestellt hat. Danke an alle, die da waren, mitgeholfen und zum Gelingen beigetragen haben – beim Aufbau, beim Grillen, beim Abbau und auch für die zahlreichen Spenden. Wir freuen uns schon auf das nächste Grillfest.

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Text: FT. Bilder: MS.

Mit der RK Dieburger Land beim 22. Internationalen Basler Sankt Barbara Schießen in Liestal (Schweiz)

Am 18. Juli 2026 fand in Liestal (Schweiz) das 22. Internationale Basler Sankt-Barbara-Schießen statt – mit dabei zwei Kameraden unserer RK, als Teil der Delegation der AKRU Südhessen im VdRBw. Organisiert wurde das traditionsreiche internationale Reservisten-Schießen auch in diesem Jahr wieder vom Artillerie-Verein Basel-Stadt unter der Leitung von Fachoffizier Hauptmann Fabian Coulot.

Tradition mit Wachstum

Seit 22 Jahren richtet der Artillerie-Verein Basel-Stadt dieses Schießen zu Ehren der heiligen Barbara aus, der Schutzpatronin der Artillerie. In diesem Jahr wurde erstmals die Marke von 200 Teilnehmenden überschritten: 201 Schützinnen und Schützen aus neun Nationen – Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Italien, Litauen, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz – traten gegeneinander an.

Die Anreise erfolgte für uns bereits am Freitag, dem 17. Juli mit Anreise und Belegung unserer Quartiere in der Offizierskaserne in Liestal. Der eigentliche Wettkampftag kam dann am Samstag – mit frühem Start für unsere Delegation um 07:00 Uhr am Meldekopf auf der Standort-Schießanlage, damit alle Teilnehmenden ihr Programm aus zwei Gewehrübungen und einer Pistolenübung in mehreren Rennen bis in den Nachmittag absolvieren konnten.

Michael Spanheimer: bester Schütze der Südhessen-Delegation

Für die AKRU Südhessen lief es an diesem Tag gemischt – umso mehr freut es uns, dass sich unser Kamerad Michael Spanheimer, Vorsitzender unserer RAG Schießsport, mit Rang 28 von 200 als bester Schütze unserer gesamten Delegation platzierte. Ein starkes Ergebnis im internationalen Teilnehmerfeld und ein schöner Erfolg für unsere Kameradschaft.

Rahmenprogramm auf Schloss Wartenfels

Neben dem sportlichen Wettkampf stand auch ein Rahmenprogramm auf dem Tagesbefehl: ein gemeinsamer Besuch auf Schloss Wartenfels in Lostorf rundete die Reise ab und bot Gelegenheit zum kameradschaftlichen Austausch mit den anderen Delegationen. Wer nicht am Rahmenprogramm teilnehmen wollte, konnte genauso gut im Festzelt am der Schießanlage mit den anderen Teilnehmern bei gegrillten Spezialitäten und kühlen Getränken internationale Kontakte knüpfen – und Patches tauschen.

Dank an die Kreisgruppe Südhessen

Ein herzlicher Dank gilt unserer Kreisgruppe Südhessen, die die Teilnahme auch in diesem Jahr wieder perfekt organisiert und uns als Delegation nach Liestal geführt hat. Die Teilnehmer der Delegation kennen sich mittlerweile von den verschiedensten internationalen Veranstaltungen und die funktionierende Kameradschaft auch über die verschiedenen RKs hinweg macht einfach Spaß.

Ausblick: 23. St. Barbara-Schießen 2027

Das nächste Basler St. Barbara-Schießen findet am 14. August 2027 statt. Offizielle Informationen zur Veranstaltung finden sich auf der Homepage des Artillerie-Vereins: https://barbaraschiessen.artillerie.org/

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Text: Florian Tauber. Bilder: Michael Spannheimer, Florian Tauber

MUNATUR-Führung 2026: Militärgeschichte und Naturerlebnis auf dem ehemaligen Muna-Gelände

Am 4. Juli 2026 waren Teilnehmer der Reservistenkameradschaft Dieburger Land zu Gast auf dem Gelände der ehemaligen Munitionsanstalt („Muna“) im Wald bei Münster (Hessen). Bei bestem Sommerwetter erlebte unsere Gruppe eine rundum gelungene Führung über einen der geschichtsträchtigsten Orte der Region – gefolgt von einem gemütlichen Kameradschaftstreffen. Es war eine interne Veranstaltung unserer Kameradschaft, zu der auch Familie und Freunde herzlich eingeladen waren.

Führung über das ehemalige Muna-Gelände

Durch den Vormittag führte uns Kevin Dunn, der uns das weitläufige Areal mit Ausstellung, Naturerlebnispfad, Bunkeranlagen und Aussichtsplattform näherbrachte. Vom früheren Sperrgebiet bis zum heutigen Biotop spannte sich dabei ein weiter Bogen: Wo einst Munition und im Kalten Krieg sogar nukleare Sonderwaffen lagerten, grasen heute Wisente und Przewalski-Pferde in einem eingezäunten Naturschutzareal.

Ein besonderer Ort ist der ehemalige Patriotbunker, in dem heute die Ausstellung „MUNATUR – Von der Munitionsanstalt zum Biotop“ der Gemeinde Münster untergebracht ist. In Bild, Text und Ton zeichnet sie die wechselvolle Geschichte des Geländes nach und macht sie unmittelbar erlebbar.

Vom Rüstungsstandort zum NATO-Sonderwaffenlager

Die Geschichte der Muna reicht bis ins Jahr 1939 zurück, als hier die Lufthauptmunitionsanstalt Dieburg errichtet wurde – ein streng geheimer Standort zur Fertigung und Lagerung von Luftwaffenmunition, getarnt und abgeschottet mitten im Wald. Bei Kriegsende im März 1945 wurden große Teile der Anlagen gesprengt.

Ab den 1950er-Jahren übernahm die US-Armee das Gelände und betrieb es über rund 50 Jahre als Munitionsdepot. Als „NATO Site 111″ wurde die Muna im Kalten Krieg zu einem besonders gesicherten Sonderwaffenlager: In einem eigens umzäunten Bereich mit Wachtürmen lagerten taktische Atomwaffen. Später kamen Bunker für das Flugabwehrsystem „Patriot“ hinzu. Infolge des INF-Vertrags wurden die nuklearen Waffen bis Ende 1991 abgezogen, 1995 verließ das US-Militär den Standort endgültig. Seitdem hat sich die Natur das Areal zurückerobert – ein „Lost Place“, der zugleich zu einem wertvollen Biotop geworden ist.

Kevin Dunn – Zeitzeuge und Guide zugleich

Der besondere Wert dieser Führung lag darin, dass Kevin Dunn nicht nur die historischen Fakten vermittelte, sondern als ehemals hier stationierter Offizier der US-Army seine eigene Geschichte einbrachte. Mit zahlreichen Anekdoten und der amerikanischen Sichtweise auf den Standort machte er die Vergangenheit lebendig und greifbar. Diese persönliche Perspektive haben alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer als das Highlight des Tages hervorgehoben – eine Führung, die man so kein zweites Mal erlebt.

Kameradschaftlicher Ausklang

Im Anschluss an die Tour kehrten wir gemeinsam in die nahegelegene Gaststätte „Auszeit bei Maki“ ein, wo wir den Tag bei Essen und Trinken in geselliger Runde ausklingen ließen. Bis in den frühen Nachmittag hinein ergaben sich dabei viele gute Gespräche, die immer wieder sicherheitspolitische und militärhistorische Themen an den Tisch brachten.

Ein großer Dank gilt Kamerad OG d.R. Daniel Förder, der diese Veranstaltung geplant, organisiert und als Leitender durchgeführt hat. Sein Einsatz hat den Tag zu einem vollen Erfolg gemacht. Wir freuen uns bereits auf unsere nächste gemeinsame Veranstaltung.

Die Muna selbst besuchen

Das Muna-Gelände wird von der Gemeinde Münster (Hessen) betrieben; die Ausstellung „MUNATUR“ wurde vom Büro für Erinnerungskultur konzipiert. Wisentwald und Ausstellung sind während der Öffnungszeiten frei zugänglich, die Führungen mit Kevin Dunn finden ehrenamtlich statt. Termine, Buchung und weitere Informationen gibt es unter muenster-hessen.de/muna sowie beim Büro für Erinnerungskultur.

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Text: Florian Tauber. Bilder: Michael Spanheimer.